Bestattungskultur im Wandel

Im September und Oktober 2014 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hanau eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Bestattungskultur im Wandel“. Neben zwei Abendveranstaltungen am 7. und 9. Oktober 2014 laden wir Sie ein, mit uns in das Museum für Sepulkralkultur zu fahren.

Besuchen Sie mit uns am Samstag, den 27. September 2014 das Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Gemeinsam werden wir voraussichtlich mit dem Bus (ab dem Freiheitsplatz Hanau) um 12.30 Uhr abfahren, um 15.00 Uhr eine einstündige Führung in Kassel zu erleben. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen. Gegen 17.30 Uhr werden wir spätestens die Rückreise antreten. Wer das Museum besucht hat, wird an der Ausgangstür mit den Worten verabschiedet: Leben Sie wohl! Der Unkostenbeitrag für die Teilnehmenden beträgt 28,-EUR. Anmeldungen werden im Kirchenladen der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau, Krämerstraße 4, 63450, Tel. 06181-4288868 entgegengenommen. Genaue Informationen erhalten Sie von uns schriftlich etwa eine Woche vor der Abreise.

Mit zwei Abendveranstaltungen wird die Veranstaltungsreihe abgerundet:

Am Dienstag, den 7. Oktober 2014, 19.00 Uhr sprechen Fachleute, wie Bestatter, Zuständige des Friedhofsamtes und Pfarrer zum Thema „Muss Bestattung teuer sein? – Bestattungskultur im Wandel“. Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs statt. Im Anschluss wird eine fakultative Führung durch die Kühlanlage und das Krematorium angeboten werden.

Am Donnerstag, den  9. Oktober 2014, 19.00 Uhr kommt dann bei einem Diskussionsabend zum gleichen Thema die Basis zu Wort. Die Veranstaltung findet in der Familienakademie der Kathinka-Platzhoff-Stiftung, Französische Allee 12, 63450 Hanau statt. Kommen Sie mit Menschen aus anderen Gemeinden und Traditionen ins Gespräch, wie sich unsere Bestattungskultur wandelt.

Darüber hinaus laden wir Sie zu einer Veranstaltung ein, die ebenfalls in den Themenbereich um Tod, Trauer und Bestattung fällt.

Ein würdiges Leben bis zuletzt – und dann? Informationen, Impulse, Erfahrungsberichte, Emotionen. Ein besonderes Thema erwartet die Besucher am Dienstag, 4. November 2014 um 19.00 Uhr in Hanau (St. Elisabeth, Kastanienalle  68). Wie kann ich die letzte Phase meines Lebens gestalten? Welche Hilfsangebote gibt es? Was passiert, wenn ich sterbe – gibt es eine Perspektive über den Tod hinaus? Dies sind nur einige Fragen, die aufgegriffen werden.

Kein Mensch sollte den letzten Teil seines Lebensweges allein gehen müssen. Er sollte Menschen finden können, die ihn begleiten. Im Main-Kinzig-Kreis engagieren sich viele Haupt- und Ehrenamtliche für die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Ihre Aufgabe ist es, durch Begleitung vor Ort (ambulant) oder stationär den Betroffenen bis zuletzt zu einer verbesserten Lebensqualität zu verhelfen. Die Aktualität dieses Themas zeigt sich auch in der gegenwärtigen politischen Diskussion zur aktiven und passiven Sterbehilfe.

Diese Veranstaltung wird maßgeblich von den ehrenamtlichen Hospizhelfern Carmen und Joachim Rechholz gestaltet, die auch für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Somit stehen die praktische Erfahrung und das persönliche Erleben im Mittelpunkt. Sachliche Informationen und Emotionen sowie musikalische Beiträge und optische Impulse werden diesen Abend prägen. Besonders eingeladen sind Menschen, die sich aktuell in solch einer Lebenssituation hilflos und überfordert fühlen, die Beratung und Unterstützung benötigen, die einen geliebten Menschen verloren haben und nicht mehr weiterwissen sowie Menschen, bei denen sich ängstliche Gefühle einstellen, wenn sie an ihre letzte Lebensphase denken. Eingeladen sind natürlich Menschen aller – aber auch ohne – Konfessionen.

Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend. Sie sind herzlich eingeladen! Sie sind herzlich willkommen!

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